Ruben en la República Dominicana

Trip in den Süden

Freitag ging es in aller Früh los Richtung Süden.
Wir nahmen zusammen mit Timo, unserem „Nachbarn“ aus Janico, erst die Guagua (so heißen hier die Kleinbusse) nach Santo Domingo und wollten dann von dort weiterfahren nach San Juan.
Würde es eine direkte Straße zwischen San José de las Matas und San Juan geben (die war auch schon mal geplant), würde die Fahrt in etwa eine Stunde dauern. So dauert sie ungefähr 7 Stunden.
Jedenfalls saßen wir auch schon in der Guagua und warteten Stunde zusammen mit inzwischen über 30 anderen Fahrgästen, als dem Fahrer einfiel, dass heute ein Streik ist und er deshalb nicht fahren wird.
Tja da standen wir dann. Andere öffentliche Verkehrsmittel außer die Guaguas gibt es nämlich nicht. Glücklicherweise bekamen wir dann angeboten auf der Ladefläche eines Pick-Ups mitzufahren. Sechs Mann hinten drauf, dazu jede Menge Gepäck und so drei Stunden durch die Mittagshitze. Glücklicherweise ist es im Süden auch noch um einiges wärmer als bei uns im Norden. Wir waren ziemlich fertig als wir angekommen sind.
San Juan machte aber einen sehr schönen Eindruck. Nach einem ausgiebigem Essen und dem einchecken im Hotel, feierten wir am Abend noch ganz gut.
Am nächsten Tag sind wir weiter nach Vallajuelo gefahren um dort Teutas Geburtstag zu feiern. Dort gibt es, wie bei vielen anderen Freiwilligen im Süden auch, kein fließend Wasser. Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, langfristig so zu leben.
Die Party war ganz gut, auch wenn ich inzwischen mit irgendeiner Infektion zu kämpfen hatte und es mir nicht so toll ging. Der Zustand verschlechterte sich am nächsten Tag noch, als wir, die Gruppe aus dem Norden, uns von den anderen verabschiedeten und weiter zur Küstenstadt Azua fuhren. Dort ging ich recht früh ins Bett, während die anderen abermals feiern waren. Am nächsten Morgen waren wir dann noch am Strand. Kein kitschiger Sandstrand mit Palmen, sondern Felsküste. Dort verbrachten wir einige Stunden, bevor wir dann über Santo Domingo und Santiago wieder zurück ins gute alte San José de las Matas fuhren.
Ich bin am nächsten Tag zum Arzt gegangen, der mich für den Rest der Woche krankgeschrieben hat. Inzwischen überleg ich aber schon ob ich Freitag wieder zur Arbeit gehen soll, weil ich wieder fit bin und es zuhause auf Dauer auch langweilig wird.
14.10.10 23:08
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Verena (21.10.10 11:16)
oh maan du machst immer sachen :D
aba das mit dem süden hört sich ja echt krass an. drei kreuze für den norden :D
ich will mir gar nich vorstellen wie es sein muss wenn man im süde dieses landes leben darf (?!) und warum gibt es da eigentlich so mega krasse unterschiede? ich mein dom Rep is doch gar nich so groß oda hab ich in erdkunde geschlafen^^
wie siehts eig aus in größeren stadten im süden? auch kein fließend wasser?
du party maus ^^

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